BEHÖRDE FÜR SCHULE UND BERUFSBILDUNG - REFERAT SPORT

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Ausgewähltes Thema:

Schwimmförderung

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Schwimmförderung für schwimmschwache Schülerinnen und Schüler

Seit dem Schuljahr 2012/13 gibt es für schwimmschwache und wasserängstliche Schülerinnen und Schüler eine gesonderte Schwimmförderung, welche am Vormittag parallel zum obligatorischen Schulschwimmen und i.d.R. am Nachmittag in additiven Fördergruppen stattfindet. Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative der Behörde für Schule und Berufsbildung und NestWerk e.V.

In den ersten beiden Schwimmwochen erfolgt eine Sichtung der Schülerinnen und -schüler durch die Schwimmlehrkräfte, um festzustellen, auf welchem Leistungsstand die Kinder sind. Schülerinnen und Schüler, die besonders schwimmschwach oder wasserängstlich sind, nehmen am Förderprogramm „Wasser entdecken“ teil. Die Entscheidung hierüber erfolgt durch die reguläre Schwimmlehrkraft und die zusätzliche - für das Förderprogramm zuständige - Schwimmlehrkraft. Anschließend werden die betroffenen Schulen über die Auswahl informiert und die entsprechenden Nachmittagsgruppen zusammengestellt.

Die förderungsbedürftigen Kinder kommen in eine spezielle Fördergruppe (Gruppengröße maximal 8 Kinder), die während des obligatorischen Schwimmunterrichts von einer „4. Lehrkraft“ besonders betreut werden. Ziel ist es, dass sich jedes Kind sicher, angstfrei und mit Freude im Bewegungsraum Wasser bewegt. 
 
Die Begleitung zu den Nachmittagsterminen kann (analog zum obligatorischen Schwimmunterricht in der vierten Klasse) über eine/n ErzieherIn erfolgen (Eine Beschreibung finden Sie hier unter dem Punkt „Begleitung […]“). Die jeweilige Schule wird gebeten, für die Begleitperson (ErzieherInnen, Eltern, ReferendarInnen, geeignete ältere SchülerInnen etc.) zu sorgen.

Die Schwimmförderung findet derzeit in folgenden Bädern statt.

  • Alsterschwimmhalle
  • Bille-Bad
  • Billstedt
  • Bramfeld
  • Elbgaustraße
  • Festland
  • Finkenwerder
  • MidSommerland
  • Rahlstedt
  • St. Pauli
  • Süderelbe
  • Wandsbek
  • Wilhelmsburg

Zum Gelingen des Projekts ist es von besonderer Bedeutung, die Eltern zu informieren und somit mit „ins Boot zu holen“. Das Sportreferat bietet Ihnen daher Textbausteine für einen schuleigenen Elternbrief in Deutsch sowie in fünf weiteren Sprachen als Download an (Bulgarisch, Kroatisch, Polnisch, Russisch und Türkisch) an, um auch Eltern zu informieren, die die deutsche Sprache nicht sicher beherrschen.