BEHÖRDE FÜR SCHULE UND BERUFSBILDUNG - REFERAT SPORT

schulsport-hamburg.de

Grundsätze zur Durchführung schulsportlicher Wettbewerbe

1.Teilnahmebedingungen

Verantwortlich für alle Hamburger schulsportlichen Wettbewerbe ist die Behörde für Schule und Berufsbildung. Planung, Ausschreibung, Organisation, Durchführung und Auswertung von Wettbewerben kann Fachausschüssen und Regionalbeauftragten übertragen werden. Für alle Rechts- und Haftungsfragen ist grundsätzlich die Behörde für Schule und Berufsbildung zuständig.

Soweit keine besonderen Bestimmungen für einen Wettbewerb festgelegt wurden, gelten folgende Grundsätze:

1. Allgemeine Startklausel

1.1.  
In allen Wettkämpfen sind nur Schülerinnen und Schüler zugelassen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung der Schule angehören, die die Mannschaft entsendet.

1.2.  
Meldungen erfolgen per Internet über www.schulsport-hamburg.de oder entsprechend der Ausschreibung an die jeweils Verantwortlichen direkt per E-Mail oder Fax.
Meldungen müssen am Tag des Meldeschlusses beim Empfänger vorliegen. Später eingehende Meldungen können in der Regel nicht berücksichtigt werden. 

1.3.
Bei allen Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" müssen sich die Schülerinnen und Schüler durch Vorlage eines gültigen Ausweises (mit Lichtbild und Geburtsdatum) legitimieren können. 

1.4.
Kann eine Schülerin oder ein Schüler sich nicht entsprechend Punkt 1.3. ausweisen, darf sie oder er an den Wettkämpfen teilnehmen, wenn der Ausweis bis zum Ende der Veranstaltung vorgelegt wird. Anderenfalls werden die Ergebnisse annulliert, bei denen die Schülerin/der Schüler mitgewirkt hat. 

1.5.
Bei den Bundesfinalwettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia” darf eine Schülerin oder ein Schüler jeweils nur in einer Sportart und nur in einer Mannschaft starten. Auf Landesebene muss sich die Schülerin oder der Schüler – wenn Vorrunden gespielt werden – vor den Halbfinalspielen für eine Sportart entscheiden. Werden keine Vorrunden gespielt, gelten die Regelungen wie beim Bundesfinale. 

1.6.
Auch auf Landesebene sind bei Wettkämpfen, die zum Bundesfinale führen, die vorgegebenen Wettkampfklassen einzuhalten. Jüngere Jahrgänge sind nur zugelassen, wenn diese ausgeschrieben sind. 

1.7.
Die Jahrgänge der Wettkampfklassen der Ausschreibung für "Jugend trainiert für Olympia" die zum Bundesfinale führen, gelten sowohl auf Bundesebene als auch auf Landesebene.

1.8.
Bei den Bundesfinalwettkämpfen müssen die Mannschaften in einheitlicher wettkampfgerechter Sportkleidung antreten. Entsprechend den Bestimmungen des Wettbewerbs “Jugend trainiert für Olympia” ist das Tragen von Kleidung mit Werbedruck, bzw. von Vereinskleidung während des Wettkampfes nicht gestattet.

1.9.
Alle Mannschaften müssen während des gesamten Wettkampfes/der gesamten Veranstaltung von einem verantwortlichen Begleiter (Lehrkraft oder in Ausnahme einer anderen von der Schulleitung autorisierten Person) betreut werden. Mannschaften ohne einen verantwortlichen Begleiter verlieren ihre Teilnahmeberechtigung.

1.10.
Entsprechend der Ausschreibung hat der verantwortliche Begleiter ggf. eine Mannschaftsliste vorzulegen, die auf den Wettkampftag datiert ist. Diese Liste muss mit dem Schulstempel versehen und von der Schulleitung unterschrieben sein. Allein diese  Liste weist eine Schülerin oder einen Schüler als Mitglied der entsprechenden Schulmannschaft aus.

1.11.
Die für die Betreuung von Mannschaften Verantwortlichen haben mit dafür zu sorgen, dass die Wettkampfstätten in einem Zustand verlassen werden, der eine unmittelbare Anschlussnutzung ermöglicht.

1.12.
Die endgültige Entscheidung über die Teilnahme an Bundesfinalveranstaltungen „Jugend trainiert für Olympia" trifft die zuständige Stelle der Behörde.

1.13
Die für die Bundesfinalveranstaltungen „Jugend trainiert für Olympia" gemeldeten Mannschaften sind verpflichtet, die allgemeinen Wettkampfbestimmungen und die für die jeweilige Sportart spezifischen Ausschreibungen zu beachten.

 

2. Hinweise zur Durchführung schulsportlicher Wettkämpfe

2.1.
In allen Sportarten werden die schulsportlichen Veranstaltungen nach den jeweils gültigen Wettkampfregeln und Jugendschutzbestimmungen der Fachverbände durchgeführt, soweit in den Ausschreibungen nichts anderes bestimmt ist.

2.2.
Bei den schulsportlichen Wettkampfveranstaltungen sind Maßnahmen zu treffen, die bei Unfällen eine sofortige Erste Hilfe gewährleisten.

2.3.
Mit der Meldung zu einem Wettkampf verpflichtet sich die Schule, Sportstätten (Sporthalle/ Sportanlage) der Schule zur Verfügung zu stellen, wenn diese für die Austragung der entsprechenden Veranstaltungen geeignet sind.

2.4.
An den Wettbewerben teilnehmende Schulen müssen grundsätzlich Kampfrichter und weitere Mitarbeiter stellen. Im Regelfall sind sie während der Wahrnehmung der ihnen zugewiesenen Aufgaben nicht in der Lage, eine Mannschaft zu betreuen. Kampfrichter/Mitarbeiter, die nicht zeitgerecht antreten oder nicht ihre Kampfrichter-/Mitarbeiterverpflichtung nachkommen, können bewirken, dass die Mannschaften ihrer Schule aus dem Wettkampf ausgeschlossen werden.

2.5.
Die Termine von Schulsportveranstaltungen sollten mit den jeweiligen Fachverbänden abgestimmt und rechtzeitig der für Schulsport zuständigen Stelle der Behörde mitgeteilt werden.

2.6.
Mannschaftslisten müssen nach Beendigung jeder Spielrunde vom Ausrichter beim zuständigen Fachausschuss abgegeben werden.

2.7.
Nach einem abgeschlossenen Wettbewerb gibt der entsprechende Fachausschuss / Veranstalter einen kurzen schriftlichen Ergebnisbericht an die für Schulsport zuständige Stelle der Behörde.

 

3. Einsprüche “ Schiedsverfahren“

 Für die Behandlung von Einsprüchen gegen im laufenden oder abgeschlossenen Wettbewerb getroffene Entscheidungen gelten die folgenden Grundsätze:

3.1.
Die in den Bestimmungen der Fachverbände des DOSB vorgesehenen Instanzenwege finden für Schulsportveranstaltungen keine Anwendung.

3.2.
Tatsachenentscheidungen von Schiedsrichtern und Kampfrichtern sind nicht anfechtbar.

3.3  
Bei Einsprüchen entscheidet zunächst die Leitung oder das Schiedsgericht der jeweiligen Veranstaltung. Darüber ist in jedem Fall die für Schulsport zuständige Stelle der BSB zu informieren.

3.4.
Einsprüche müssen am Tage der Veranstaltung unverzüglich schriftlich zu Protokoll gegeben werden. Die Anträge und Proteste haben keine aufschiebende Wirkung.

3.5.
Wird keine Einigung erzielt, entscheidet die für den Schulsport zuständige Stelle der Behörde.