BEHÖRDE FÜR SCHULE UND BERUFSBILDUNG - REFERAT SPORT

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Bewerbung für die Prädikate Sportbetonte Schule und Bewegte Schule für die Schuljahre 2019/2020 und 2020/2021

Bis einschließlich 30.04.2019 haben alle Hamburger allgemeinbildenden Schulen wieder die Möglichkeit, sich für die Prädikate "Bewegte Schule" und "Sportbetonte Schule" zu bewerben.

Die Gestaltung von schuleigenen Profilen gewinnt in der Schulentwicklung immer mehr an Bedeutung. Viele Hamburger Schulen haben sich entschlossen, bewegungs- und sportbezogene Schwerpunkte für unterschiedliche Zielsetzungen und Zielgruppen zu entwickeln. Die Schulen, die sich besonders um eine Bewegungs- und Sportförderung verdient machen, werden mit einem Prädikat ausgezeichnet. Dieses bietet ihnen die Möglichkeit, sich in der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren und zu positionieren. Schülerinnen und Schüler sowie Eltern wird mit diesen Prädikaten die Orientierung in den schulischen Angeboten und ggf. die Schulwahl erleichtert.

Bewegung über den Sportunterricht hinaus an Schule zu verankern ist wichtiger denn je. Zum einen erreichen die Anmeldezahlen für den Ganztag einen neuen Höchststand. Allein an den Grundschulen sind im Schuljahr 2018/19 mit 54.244 Schülerinnen und Schülern fast 84% im Ganztag angemeldet. Die Verantwortung, Kindern, die nun einen Großteil des Tages in der Schule verbringen, Bewegungsangebote in der Schule zu machen, wächst. Hier gilt es vor allem, positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler einzuwirken und Anreize für ein lebenslanges Sporttreiben zu setzen.

Zum anderen lässt sich der enge Zusammenhang von Lernen und Bewegung empirisch belegen. Herausgehoben werden können die positiven Effekte von ausreichend Bewegung auf die Aufmerksamkeitsfokussierung sowie Selbstregulation der Schülerinnen und Schüler.

                                                                          Gründe genug, sich zu bewerben!

 

Welche inhaltlichen Unterschiede gibt es bei den Prädikaten "Bewegte Schule" und "Sportbetonte Schule"?

Eine Sportbetonte Schule verfügt über eine sportliche Schwerpunktsetzung auf hohem Niveau. Sie fördert Bewegung im und außerhalb des Unterrichts und erteilt für definierte Zielgruppen mehr als die obligatorischen drei Stunden Sportunterricht pro Woche. Über vertraglich vereinbarte Kooperationen mit einem Fachverband oder Verein des Hamburger Sportbundes eröffnet die Schule den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus ein breites Sportangebot.

Kennzeichnend für die Bewegte Schule ist ein Konzept der Bewegungsförderung. Dies beinhaltet u.a., dass die Räume bewegungsfreundlich gestaltet sind und Bewegung in den sitzenden Unterricht integriert wird. In allen Klassenstufen werden pro Woche drei Stunden Sportunterricht verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler erteilt.

          

Welche Dokumente müssen für die Bewerbung hochgeladen werden? Link zur Checkliste

Achtung! Neuerung Folgeanträge Grundschule: Grundschulen sind aufgefordert, bei Folgeanträgen die Einrichtung eines "Bewegung-macht-Spaß-Kurses" (BmS-Kurses) nachzuweisen. Link zu weiterführenden Informationen zu den BmS-Kursen

 

Wie gehe ich bei der Bewerbung vor? Link zur Anleitung

 

Wie komme ich zur Bewerbung?

Prädikat Bewegte Schule: Link zum Bewerbungsverfahren

Prädikat Sportbetonte Schule: Link zum Bewerbungsverfahren

 

Wie gestaltet sich der zeitliche Ablauf?

Das Sportreferat führt die Bewerbung im Onlineverfahren erstmalig durch. Trotzdem sind wir bestrebt, Ihnen bei erfolgreicher Bewerbung  bis zu den Sommerferien eine Urkunde, ein Schulschild (bei Erstanträgen) oder einen Jahreszahlenaufkleber (bei Folgeanträgen) zuzusenden.

 

Bei Fragen zum Thema Fortbildung wenden Sie sich bitte an Björn Böhling Email: bjoern.boehling@li.hamburg.de.  

Für alle anderen Fragen steht Ihnen Frau Seeger unter der Nummer 040-42863-3407 zu Verfügung.


Schulen mit sportlichem Schwerpunkt


Folgende Schulen tragen im Schuljahr 2017/18 ein sportliches Prädikat:

Prädikat "Partnerschule des Spitzensports"

Stadtteilsschule Alter Teichweg 

 

Prädikat "Partnerschule des Nachwuchsleistungssports"

Gymnasium Heidberg

Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg
 

Prädikat "Sportbetonte Schule":
Brüder-Grimm-Schule
Gymnasium Allermöhe
Grundschule am Heidberg
Grundschule Knauerstraße
Grundschule Stübenhofer Weg
Heinrich-Hertz-Schule
Margaretha-Rothe-Gymnasium
Otto-Hahn-Schule
Schule am Sooren
Schule Genslerstraße
Schule Islandstraße
Schule Sander Straße
Schule Gretel Bergmann (StS Allermöhe)
Stadtteilschule Bahrenfeld
Stadtteilschule Bergstedt
Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg
Stadtteilschule Hamburg Mitte
Stadtteilschule Helmuth-Hübener
Stadtteilschule Alter Teichweg
Stadtteilschule Am Heidberg
Stadtteilschule Meiendorf
Stadtteilschule Lurup
Stadtteilschule Stübenhofer Weg
Stadtteilschule Altrahlstedt

Prädikat "Bewegte Schule":
Adolph-Diesterweg Schule
Adolph-Schönfelder-Schule
Albrecht-Thaer-Gymnasium
Ganztagsschule Fährstraße
Ganztagsschule Molkenbuhrstraße
Grundschule am Kiefernberg
Grundschule Eckerkoppel
Grundschule Franzosenkoppel
Grundschule Lohkampstraße
Grundschule Brehmweg
Grundschule Rahewinkel
Grundschule Neurahlstedt
Grundschule Sachsenweg
Grundschule Döhrnstraße
Grundschule am Johannisland
Grundschule Mümmelmannsberg
Grundschule Bergstedt
Heisenberg Gymnasium
ReBBZ-Wilhelmsburg: Standort Krieterstraße
Schule Kapellenweg
Schule Richardstraße
Schule Scheeßeler Kehre
Schule Surenland
Schule Tornquiststraße
Schule Turmweg
Schule Ahrensburger Weg
Schule Tegelweg
Schule Eenstock
Schule Hohe Landwehr
Stadtteilschule Ehestorfer Weg


Prädikat "Eliteschule des Sports / Eliteschulen des Fußballs":
Stadtteilschule Alter Teichweg
Stadtteilschule Am Heidberg und Gymnasium Heidberg im Verbundsystem

Hintergrundinformation zum 4-Stufen-System:

  1. Partnerschule des Spitzensports: Spitzensportliche Förderung und schulische Belange müssen vereinbar sein. Dafür existiert die Partnerschule des Spitzensports, welche sportliche Begabungsförderung auf höchstem Niveau sichert. Für Hamburg ist dies die Stadtteilschule Alter Teichweg. Durch die Setzung dieser Schule werden ihre Alleinstellungsmerkmale, die direkte Anbindung zum Olympiastützpunkt und eine spitzensportliche Förderung in den Hamburger Schwerpunktsportarten unterstrichen.
  2. Partnerschulen des Nachwuchsleistungssports verfolgen das Ziel der Sichtung und Förderung sportlicher Talente in mindestens zwei Sportarten der aktuellen HSB-Sportartenklassifizierung. Sie kooperieren insbesondere mit den leistungssportorientierten Vereinen aus der Region, dem Hamburger Sportbund sowie den olympischen und paralympischen Fachverbänden. Der Wechsel von Schülerinnen und Schülern mit herausragender sportlicher Begabung an die Partnerschule des Spitzensports ist zu fördern (Anschlussförderung)
  3. Eine Sportbetonte Schule verfügt über eine sportliche Schwerpunktsetzung auf hohem Niveau. Sie fördert Bewegung im Unterricht und außerhalb des Unterrichts und erteilt für festgelegte Zielgruppen mehr als die geforderten drei Stunden Sportunterricht in der Woche. Vertraglich vereinbarte Kooperationen mit einem Fachverband oder Verein des Hamburger Sportbundes öffnen den Schülerinnen und Schülern darüber hinausgehend ein breites Angebot an sportlicher Betätigung.
  4. Die Bewegte Schule zeichnet sich durch ein Konzept der Bewegungsförderung aus, das u. a. die schulischen Räume bewegungsfreundlich gestaltet und Bewegung auch in den Sitzunterricht integriert. Drei Stunden Sportunterricht werden durchgängig in allen Klassen für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend erteilt.

Alle Schulen mit sportlichem Schwerpunkt bieten auch im außerunterrichtlichen Bereich Sportprogramme an, z. B. in Form von Kooperationsmaßnahmen „Schule und Verein“ oder im Rahmen der sportlichen Ganztagsförderung.

Neben diesen tragen Hamburger Schulen weitere sportbezogene Schulprädikate, die von Fachverbänden des organisierten Sports verliehen werden:

Als Eliteschule des Sports werden im Sport wie im schulischen Bereich gemeinhin besonders funktionstüchtige Verbundsysteme von Schule, Internat und Verein bzw. Verband bezeichnet. Hier wird in erster Linie die spitzensportliche Talentförderung in den Fokus genommen. Ernannt werden Eliteschulen des Sports durch den Deutschen Olympischen Sportbund.

An Eliteschulen des Fußballs wird die parallele sportliche und schulische Ausbildung von Fußball-Jugendspielern an Schulen im kooperativen Verbund mit Vereinen und Verbänden gefördert. Ernannt werden Eliteschulen des Fußballs durch den Deutschen Fußball Bund (DFB).

Darüber hinaus existiert die Deutsche Schachschule des Deutschen Schachbundes. Die Deutsche Schachschule ist Qualitätssiegel der Deutschen Schachjugend und zeichnet Schulen aus, die gute Arbeit für Kinder und Jugendliche im Schach leisten. Diese Schulen müssen ein umfangreiches Schach-Angebot aufweisen können. Zu den acht Kriterien gehören u.a. Räumlichkeiten/Material, Turnierangebote, qualifiziertes Schachtraining, Schachangebote außerhalb der Schach-AG oder auch soziales Engagement der AG.

Weitere Auskunft erhalten Sie im Referat Sport bei Sven Johannsen, Tel: 040 - 42863 3299 oder unter sven.johannsen@bsb.hamburg.de.